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Von Shit-Storm und digitalen Identitäten

PR-Profis gehen beim AK-Treffen im EHI der Frage nach: Was macht Social Media aus Unternehmen?


Zuhören und mitreden – die wichtigsten Zutaten für Social Media und Arbeitskreis-Treffen: (von li nach re) Herbert Arthen , dm-drogerie markt, Alexander Antonoff, Nestlé, Sabina Hampe, Henkel, Christian Cordes, Coca Cola, Carsten Titt, The Phone House, Maike Kromminga, Bünting, Kristina Kix, Rewe, Roland Scheuermeyer, Intersport, Dieter Rappold, vi knallgrau, Marlene Lohmann, EHI, Monika Gabler, Iglo
Zuhören und mitreden – die wichtigsten Zutaten für Social Media und Arbeitskreis-Treffen, Teilnehmer u.a: Herbert Arthen , dm-drogerie markt, Alexander Antonoff, Nestlé, Sabina Hampe, Henkel, Christian Cordes, Coca Cola, Carsten Titt, The Phone House, Maike Kromminga, Bünting, Kristina Kix, Rewe, Roland Scheuermeyer, Intersport, Dieter Rappold, vi knallgrau, Marlene Lohmann, EHI, Monika Gabler, Iglo (von li nach re)

Ein neues Zeitalter der Kommunikation hat angefangen. An Social Media kommt niemand mehr vorbei. Was das für die Kommunikationsstrategien des Handels bedeutet, haben PR-Profis auf Einladung des EHI diskutiert. Dieter Rappold (Foto unten li), Geschäftsführer von Opens external link in new windowvi knallgrau (beste Online Agentur Österreichs) und ausgewiesener Social Media-Experte hat mit vielen Beispielen aus seiner täglichen Arbeit und Empfehlungen für eine Social-Media-Strategie ein Plädoyer für die neuen Medien der Kommunikation gehalten.

Wichtig sei das Engagement, weil sich kein Unternehmen dem Meinungsaustausch von Menschen im Web entziehen kann. Kommunikation in sozialen Netzwerken findet statt, ob mit oder ohne unsere Zustimmung. Und dann sei es in jedem Fall besser, selbst Aussagen zu treffen und sich eine digitale Indentität zu schaffen als das anderen zu überlassen. Vor einem "Shit-Storm" (Krise durch im Web verbreitete Informationen, Aktionen etc.)  sei man allerdings nie ganz geschützt. Gerade deshalb sei es wichtig die Mechanismen zu verstehen und schnell agieren zu können.

Die Handelsbranche ist in Bezug auf Social Media noch nicht klar positioniert, wobei es zahlreiche erfolgreiche Einzelbeispiele gibt. Bei den wenigsten steht allerdings eine genaue Zielsetzung geschweige denn eine Gesamt-Strategie dahinter. Allerdings befindet sich die Branche sprichwörtlich in den Startlöchern. Ein Engagement in sozialen Netzwerken setzt ein Umdenken in Bezug auf die Unternehmenskultur voraus. Einseitiger Kommunikationsfluss in starrenTop-Down-Konzepten ist ebenso ungeeignet wie unflexible, streng hierarchische Systeme, in denen jedes verlautbarte Wort mehrere Kontrollinstanzen durchlaufen muss. 


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