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Von Shit-Storm und digitalen Identitäten
PR-Profis gehen beim AK-Treffen im EHI der Frage nach: Was macht Social Media aus Unternehmen?
Ein neues Zeitalter der Kommunikation hat angefangen. An Social Media kommt niemand mehr vorbei. Was das für die Kommunikationsstrategien des Handels bedeutet, haben PR-Profis auf Einladung des EHI diskutiert. Dieter Rappold (Foto unten li), Geschäftsführer von Wichtig sei das Engagement, weil sich kein Unternehmen dem Meinungsaustausch von Menschen im Web entziehen kann. Kommunikation in sozialen Netzwerken findet statt, ob mit oder ohne unsere Zustimmung. Und dann sei es in jedem Fall besser, selbst Aussagen zu treffen und sich eine digitale Indentität zu schaffen als das anderen zu überlassen. Vor einem "Shit-Storm" (Krise durch im Web verbreitete Informationen, Aktionen etc.) sei man allerdings nie ganz geschützt. Gerade deshalb sei es wichtig die Mechanismen zu verstehen und schnell agieren zu können. Die Handelsbranche ist in Bezug auf Social Media noch nicht klar positioniert, wobei es zahlreiche erfolgreiche Einzelbeispiele gibt. Bei den wenigsten steht allerdings eine genaue Zielsetzung geschweige denn eine Gesamt-Strategie dahinter. Allerdings befindet sich die Branche sprichwörtlich in den Startlöchern. Ein Engagement in sozialen Netzwerken setzt ein Umdenken in Bezug auf die Unternehmenskultur voraus. Einseitiger Kommunikationsfluss in starrenTop-Down-Konzepten ist ebenso ungeeignet wie unflexible, streng hierarchische Systeme, in denen jedes verlautbarte Wort mehrere Kontrollinstanzen durchlaufen muss. zur Liste life@ehi |



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