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27.10.2010

Aktiv Sparen durch Passivbau und langfristige Konzepte mit Vorbildcharakter

Im Rahmen einer glanzvollen Veranstaltung am ersten Abend des EHI-Kongresses Opens external link in new window„Energiemanagement im Einzelhandel“ am 26.10.2010 in Köln wurde der EHI-Energiemanagement  Award 2010 vergeben. Der Award zeichnet die besten Konzepte des Handels zur Einsparung und zum ressourcenschonenden Einsatz von Energie in den Verkaufsstellen aus.

Die Jury aus Experten des Handels und der Forschungseinrichtungen, Behörden sowie der Industrie ehrte zwei Unternehmen für ihr beispielhaftes Energiemanagement mit dem EMA 2010:

Das Opens external link in new windowIntersporthaus Timm aus Bautzen und Opens external link in new windowMigros Genossenschafts Bund aus Zürich

Begründung der Jury

EMA 2010 an Intersport Timm

Ein extrem geringer Energieverbrauch durch Einsatz modernster Gebäudetechnik und Beleuchtung und zugleich eine Wohlfühlatmosphäre für Kunden und Personal zeichnen das Intersporthaus Timm aus Bautzen aus. Es gilt als weltweit erstes Sportfachhandelshaus in Passivbauweise. Angefangen vom Baukörper und der Außenhülle bis hin zur Kühlung, Lüftung, Beleuchtung und Heizung wurde mit großer Sorgfalt auf aufeinander abgestimmte und ausgewählte Komponenten geachtet, die zu niedrigen Verbrauchswerten führen.

Eine intelligente, speziell für das Haus modifizierte Steuerung, welche Lüftung, Kühlung und Heizung getrennt und unabhängig nach Zonen überwacht und regelt, sorgt für ein behagliches Klima und trägt wesentlich zur Minimierung des Energieverbrauchs bei.
Abgerundet wird dieses umfassende Konzept durch eine Photovoltaikanlage und Einkauf von Grünstrom, was das Haus CO2-neutral macht.

EMA 2010 an Migros

Die umfangreichen Aktivitäten der Migros zur Etablierung eines übergeordneten Energiemanagements und deren Übertragbarkeit auf andere Unternehmen sowie die Ganzheitlichkeit der Projekte haben große Vorbildwirkung. Das Unternehmen setzt sich seit über 30 Jahren für einen nachhaltigen Umgang mit Energie ein. Mit einer installierten Leistung von 2,6 MWpeak auf insgesamt 14 Photovoltaikanlagen ist die Migros Schweizer Meisterin in diesem Bereich.

Bis heute sind über 81 CO2-Kälteanlagen in Betrieb, davon 18 transkritische Anlagen für den Pluskältebereich. Die guten Erfahrungen, der energieeffiziente Betrieb und die Nutzung der Abwärme haben dazu geführt, dass die Migros CO2-Kälteanlagen in Super- und Verbrauchermärkten als Standard festgelegt hat.