08.10.09
Erfolgreiche Umstellung bei Supermärkten: Mehr Wurst und Käse – weniger Töpfe und Textilien
EHI legt neue Zahlen zur Struktur des Handels vor
Der Trend zu mehr Frische in den Supermärkten setzt sich fort. Supermärkte führen deutlich mehr frische Artikel und weniger Nonfood – und das kommt beim Kunden an. Diese Besinnung der Supermärkte auf ihre Kernkompetenz Lebensmittel zahlt sich aus. Die Sortimentsumstellung ist erfolgreich, wie jetzt erstmals die neusten Zahlen des EHI, veröffentlicht in dem Bestseller Handel aktuell 2009/2010, belegen. Bei gleich bleibender Artikelanzahl insgesamt haben die Supermärkte ihren Umsatzanteil im Frischebereich auf fast 50 Prozent steigern können.
Mehr Fläche für Frische
Das EHI hat in seinem Sortimentsbreitenvergleich kleinere Supermärkte mit einer Fläche von durchschnittlich 1100 qm untersucht. Diese Supermärkte haben seit 2005 nahezu konstante Artikelzahlen von durchschnittlich 10100. Als Reaktion auf die so genannte Nonfood-Krise und das veränderte Verbraucher-Verhalten haben die Supermärkte ihre Sortimente neu sortiert. Führten sie in 2005 durchschnittlich 1540 Frische-Artikel so sind es heute 2110. Der Flächenanteil für diese Artikel nimmt heute fast 35 Prozent im Vergleich zu rund 28 Prozent vor vier Jahren ein. Die klare Neu-Positionierung innerhalb des Gesamtsortiments zu mehr Frischeartikeln findet offensichtlich große Akzeptanz beim Verbraucher. Das spiegelt sich in den leicht gestiegenen Umsätzen insgesamt und im besonderen in den deutlich veränderten Umsatzanteilen. Die Umsatzanteile im Bereich Frische sind in dem Vergleichszeitraum 2005 bis 2009 von 39,5 auf 45,8 Prozent gestiegen. Der Zuwachs bei den Frischwaren ist besonders auf die Warengruppen Fleisch/Wurst und Molkereiprodukte zurückzuführen.
Die kompletten Ergebnisse der EHI-Sortimentsbreitenerhebung sowie der Untersuchungen zur Struktur und Entwicklung des Handels, zu betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, Sortiments- und Konsumdaten sowie soziodemografischen Daten und Definitionen sind nachzulesen in Handel aktuell 2009/2010. Das kompakte Zahlenkompendium aus dem EHI-Verlag informiert außerdem über die Top-Player im deutschen und europäischen Handel und zeigt die Rankings der verschiedenen Branchen in Europa.
Zu bestellen beim EHI-Verlag, zum Preis von 53,- € bei Claudia Husseck, Tel.: 0221-57993-64, mailto:husseck@ehi.org
Journalisten können das komplette Werk als Rezensionsexemplar anfordern.
Über das EHI
Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 50 Mitarbeitern. Das internationale EHI-Netzwerk umfasst 500 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie. Gegründet wurde das Unternehmen 1951. Geschäftsführer sind Michael Gerling und Prof. Prof. E.h. (RUS) Dr. Bernd Hallier. Die GS1 Germany eine jeweils 50 %-Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes, koordiniert die Vergabe der europäischen Artikelnummern (EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel und die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden.
Herausgeber:
EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org
Tel.: +49 (0)2 21/5 79 93-0, Fax: -45
Kontakt:
Ute Holtmann, Leiterin Public Relations, Tel.: -42, mailto:holtmann@ehi.org
Peter Cyganek, Projektleiter Handelsstatistik, Tel: -27, mailto:cyganek@ehi.org



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