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Neue Studie zu den Aktivitäten des Handels, um seine Logistik fit für die Zukunft zu machen ...

EHI-Befragung: Bei Promotion-Displays sind sich Handel und Hersteller nicht einig

EHI – Inventurdifferenzen mit 3,9 Mrd. Euro hoch; 100.000 Mal greifen Ladendiebe täglich zu



21.02.08

Noch mehr Service bei noch weniger Wartezeit

EHI-Studie: Kassensysteme im Handel

An der Kasse muss es schnell gehen, denn der Kunde wartet nicht gern lange. Und dass trotz der hohen Serviceleistungen, die eine Kasse heute bewältigen muss. Eine Kassensoftware muss heute sehr vielseitig sein: Rabatt- und Couponingaktionen, E-Loading und die Erfassung von Getränke-Leergutbon gehören zu den gängigen Anforderungen, die eine Kasse reibungslos bewältigen muss. 

Hohe Anforderungen

Demzufolge setzen 62 Prozent der befragten Händler bei Investitionen in neue Kassensysteme auf mehr Funktionalitäten. Kassendurchlaufzeiten sind heute bereits auf einem sehr hohen Niveau. Dennoch nennen 54 Prozent der befragten Händler die Beschleunigung der Kassendurchlaufzeiten als einen wichtigen Grund für laufende Kassenprojekte – bei der EHI-Befragung 2006 waren es immerhin noch 71 Prozent. 

Dabei setzen über 80 Prozent der befragten Unternehmen zumindest teilweise auf Systeme von Wincor Nixdorf oder IBM. Immer noch mehr als 10 Prozent gaben an, Standard-PCs zu Kassensystemen umgewandelt zu haben, zum Teil nach kleinen technischen Änderungen und durch den Anschluss zusätzlicher Peripheriegeräte. 

Das Durchschnittsalter der Hardware beträgt nach den Ergebnissen der Studie im Durchschnitt 6,4 Jahre. Bei 20 Prozent der befragten Unternehmen sind die Systeme 10 Jahre und länger im Einsatz. Rund 17 Prozent der befragten Handelsunternehmen setzen bei der Kassensoftware weiterhin auf Eigenentwicklungen. Diese Gruppe stellt den größten Anteil der Befragten dar. Durchschnittlich ist die Software seit 6,3 Jahren im Einsatz. Bei 20 Prozent der Händler sind die Softwaresysteme 10 Jahre und älter. 

Linux versus Microsoft

Linux ist weiterhin das bevorzugte Betriebssystem. Nach Anzahl der Nennungen ist bei 48 Prozent der befragten Händler die kostenlose offene Software Linux ganz oder teilweise installiert. Die Microsoft-Produkte Windows NT, XP und WePOS kommen zusammen auf einen Anteil von 44 Prozent. Gefragt, welches Betriebssystem zukünftig auf den Kassen laufen soll, äußerten 52 Prozent der befragten Händler ihre Präferenz für Linux, während 46 Prozent der Händler Betriebssysteme von Microsoft vorziehen würden. 

Self-Checkout

Obwohl es als eine probate Alternative zur Verkürzung der Wartezeiten an der Kasse gilt, lässt ein flächendeckender Roll-out von Self-Checkout-Systemen in Deutschland immer noch auf sich warten. Aktuell setzen 17 Prozent (2006: 10 Prozent) der befragten Unternehmen Self-Checkout-Systeme ein. Zukünftig will aber ein Drittel des Untersuchungspanels diese Systeme in ihren Filialen nutzen. 

Für die Studie „Kassensysteme 2008“ haben sich 52 Handelsunternehmen im Zeitraum September 2007 bis Februar 2008 aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) und selektiv aus weiteren europäischen Ländern beteiligt. Zusätzlich wurden einzelne Interviews persönlich geführt. 

In deutsch oder englisch zu bestellen beim EHI-Verlag zum Preis von 250,- Euro bei Claudia Husseck, Tel.: 0221-57993-64, mailto:husseck@ehi.org; EHI-Mitglieder erhalten die Studie kostenlos im EHI-Download. 

Journalisten können das komplette Werk als Rezensionsexemplar anfordern unter: mailto:holtmann@ehi.org