19.04.2007
Prozessoptimierung erfordert vielfältigste Lösungsansätze
13. Logistikkongress zeigt innovative Möglichkeiten auf
Prozessoptimierung – unter diesem Stichwort lassen sich nahezu alle Beiträge des 13. Logistikkongresses, veranstaltet vom EHI Retail Institute und GS1 Germany, zusammen fassen. Ob fahrerlose Lösungen in der Kommissionierung im Lebensmitteleinzelhandel, Sortieranlagen im Textilbereich, Durchlaufzeitenreduktion in der Automobilindustrie oder die Supply Chain im E-commerce Bereich – die Optimierung der Supply Chain beherrschte die Inhalte und Gespräche am 17. und 18. April in Köln.
"Die Logistik wird immer komplexer." Diese Feststellung von Tagungsleiter Dr. Volker Lange, Fraunhofer IML Dortmund, wurde von jedem Referenten und durch jedes Best Practise Beispiel bestätigt. So stellt Johann Schuberthan, BMW, schon in seinem Einführungsvortrag Parallelen in der Automobilindustrie heraus. "Partnermanagement kommt vor Datenmanagement", so eine Schlussfolgerung.
Die Verbesserung des Verhältnisses zu seinen Kunden sowie eine deutlich gestiegene Versandqualität stellte der Mittelständler Dr. Maximilian Dornreif von der Hudora GmbH anschaulich dar. Im Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten PROZEUS-Projektes hat Hudora unterschiedlichste EAN-Standards eingeführt. "Dadurch", so Dornseif, "können wir unseren Kunden nun jederzeit sagen, was Sache ist".
Shelf Ready Packaging – wie mit Verpackung Geld gespart und Umsatz generiert werden kann, präsentierten Marco Atzberger, EHI, und Alexandra Gockeln, Procter & Gamble. Beide Referenten wiesen auf die unterschiedlichen Betrachtungsweisen der Vollsortimenter im Vergleich zu den Discountern beim Einsatz von Einweg-Transportverpackungen im Regal hin. Aus der aktuellen Erhebung des EHI zum Stand und Verbreitung von Shelf Ready Packaging konnte Atzberger einen Umsetzungsstand von 48 Prozent im Trocken- und nur 22 Prozent im Drogeriesortiment zitieren. Ein White Paper dazu kann beim EHI kostenlos angefordert werden.
In andere Welten entführt wurden die 185 Teilnehmer zu Beginn des zweiten Kongresstages von Stephan Wohler, METRO Group Logistics GmbH und James Stafford, Marks and Spencer. Wohler erläuterte die spezifischen logistischen Herausforderungen für die METRO Group im asiatischen Markt. Stafford zeigte auf, wie weitgehend Marks and Spencer bereits die RFID-Technologie einsetzt und stellt die Genauigkeit und Schnelligkeit der Technologie heraus.







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