Dokument drucken

Fenster schließen
EHI / Presse / Pressemitteilungen / 
 Suche
ForschungKonferenzenVerlagMessen
Anzeigen
EHI Technologie Tage 2010
Technologie Tage, 03./04.11.10

Technologie Tage 2010

Marketing Forum 2010
Marketing Forum, 23./24.11.10

Marketing Forum 2010

EuroShop 2011
EuroShop 2011

EuroShop 2011

-

Jetzt bewerben!
Jetzt bewerben!

Wissenschaftspreis 2010

 

 

Newsletter-Service
Newsletter
Monatliche Infos aus der Welt des Handels   jetzt anmelden
Pressemitteilungen

Neue Studie zu den Aktivitäten des Handels, um seine Logistik fit für die Zukunft zu machen ...

EHI-Befragung: Bei Promotion-Displays sind sich Handel und Hersteller nicht einig

EHI – Inventurdifferenzen mit 3,9 Mrd. Euro hoch; 100.000 Mal greifen Ladendiebe täglich zu



24.06.09

Verpackungen werden nachhaltig

Hersteller und Handel sehen hohe Relevanz des Themas

Nichts geht mehr ohne Nachhaltigkeit. Das Thema findet im Handel, der Konsumgüter- und Verpackungsindustrie große Beachtung. Das EHI hat für seine Studie „Nachhaltige Verpackungskonzepte im Handel“ die Verantwortlichen befragt. Die Ergebnisse werden heute auf dem EHI/GS1 Packaging Jahreskongress PACK vor rund 140 Teilnehmern der Branche präsentiert.

Die große Mehrheit der Befragten misst “Nachhaltigen Verpackungskonzepten“ heute eine große Bedeutung bei und prognostiziert dem Thema eine gleich bleibende Relevanz auch in Zukunft. Da sind sich die Experten also nahezu einig. Auffällig ist allerdings, dass es keine Übereinstimmung bei der Definition von „Nachhaltiger Verpackung“ gibt. Nur ein kleiner Teil der Befragten (16 Prozent) glaubt, eine klare Definition von Nachhaltigkeit in Bezug auf Verpackungen zu erkennen. Die große Mehrheit geht vielmehr davon aus, dass zwischen Geschäftspartnern und in der Öffentlichkeit kein einheitliches Verständnis darüber existiere. Daraus ergeben sich unterschiedliche Herausforderungen: Es fehlen einheitliche, adäquate Konzepte, mit denen individuelle Verpackungslösungen bewertet werden können und die der Komplexität des Themas gerecht würden.
Insgesamt betonten die Befragten, dass bei der Bewertung und somit auch bei der Kommunikation der Nachhaltigkeit von Verpackungen nicht nur Teilbereiche betrachtet werden dürfen. Für jedes Produkt muss das gesamte Verpackungssystem aus Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackung einschließlich des Produktes selbst und der gesamte Lebenszyklus Berücksichtigung finden.
Für die Bewertung der Nachhaltigkeit in Bezug auf Verpackungen und die Transparenz gegenüber dem Verbraucher ist innerhalb der Supply Chain noch ein verbesserter Kommunikations- und Abstimmungsbedarf notwendig.

Insgesamt zählt die Befragung 61 Teilnehmer, davon 25 aus dem Handel und 36 aus der Konsumgüterindustrie. Hauptsächlich stammen die Befragten aus den Funktionsbereichen Verpackungstechnik, Einkauf, Produktmanagement, Marketing, Vertrieb, Supply Chain Management, Logistik und Umwelt/ Nachhaltigkeit. Als Verpackungsarten wurden Transportverpackungen, Produktverpackungen, Service-Verpackungen für am Point of Sale abzufüllende Produkte und Promotion-Displays berücksichtigt.