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02.05.2005

Verpackungswelt interessiert sich für RFID-Lösungen

Köln, 02.05.05 - Die vom EHI organisierte Sonderschau Innovation Parc RFID: Supply Chain Solutions auf der interpack in Düsseldorf (21.04.05 - 27.04.05) auf fast 400 qm Ausstellungsfläche zeigte ein umfangreiches Informationsangebot rund um das Thema RFID (Radio Frequency Identification).

Basisinformationen, gezielte Recherchen zu Identifikationszwecken und praktische Erfahrungen zum Thema RFID standen im Mittelpunkt des Besucherinteresses.

Partnerunternehmen des EHI stellten ihre neuesten Entwicklungen im Bereich der RFID-Technologie vor, darunter Hersteller wie Checkpoint Systems, Schreiner LogiData, Feig Electronic, IBM oder Intermec. Der Forschungssektor war durch das Flog der Universität Dortmund sowie das Fraunhofer IML, ebenfalls Dortmund, vertreten. GS1 Germany als Vertreter von EPCglobal, vormals CCG, präsentierte den Status Quo des Elektronischen Product Code (EPC), dessen Standardisierung eine unbedingte Notwendigkeit für einen weltweit verbreiteten Einsatz von RFID darstellt.

Von Wareneingangstoren mit RFID-Technik bis hin zum Kassentisch, der sowohl Barcodes als auch RFID-Tags lesen kann, überzeugten sich die Besucher von der Funktionsfähigkeit dieser Technologie. Das Interesse für RFID-Tags mit Temperatursensoren zur Überwachung der Kühl- und Tiefkühlkette reichte sogar bis Alaska. IBM präsentierte ein Kalkulationsmodell zur Messung der Wirtschaftlichkeit von RFID-Anwendungen in der Logistik.

Ein tägliches Vortragsprogramm, in dem Experten in halbstündigen Referaten einen Einstieg in verschiedene Anwendungsfelder von RFID vermittelten, wurden ebenso rege genutzt wie ein zusätzliches Besichtigungsprogramm mit Führungen durch das Metro Innovation Center in Neuss bzw. den Extra Future Store der Metro in Rheinberg.

Von den über 170.000 Fachbesuchern der Messe, davon 65 Prozent aus dem Ausland, konnte das EHI Besucher aus mehr als 50 Nationen auf dem Innovation Parc RFID begrüßen. Nach wie vor besteht ein hoher Bedarf an Basisinformationen sowie eine große Unsicherheit über die Geschwindigkeit, mit der die RFID-Technologie die gesamte Supply Chain erobern wird. Vor allem Fragen nach den Kosten der Tags, den physikalischen Restriktionen oder der Zeitspanne bis zu einem flächendeckenden Einsatz auf Artikelebene wurden immer wieder gestellt.

Mit Sicherheit konnte der Innovation Parc RFID in erheblichem Maße das Interesse, das Verständnis und die Akzeptanz von RFID erhöhen. Es bleibt: RFID wird Handel, Logistik und Industrie noch viele Jahre lang intensiv beschäftigen.