Ute Holtmann

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01.02.2017

EuroShop: Die Zukunft des Handels!

Alle Themen Informationstechnologie Ladenplanung + Einrichtung #EuroShop #Mobile #Omnichannel

Ulrich Spaan, Mitglied der Geschäftsleitung beim EHI und verantwortlich für den Bereich Messen und IT

Ulrich Spaan, Mitglied der Geschäftsleitung beim EHI und verantwortlich für den Bereich Messen und IT

Ulrich Spaan, Mitglied der Geschäftsleitung beim EHI und verantwortlich für den Bereich Messen und IT, beantwortet drei Fragen zu den Zukunftstechnologien des Handels. /

 

Was erwartet die EuroShop-Besucher an Zukunftstechnologien in Düsseldorf?

Viele Themen werden getrieben von der Digitalisierung des täglichen Lebens der Verbraucher. Informationen überall schnell und flexibel verfügbar zu machen und Angebote immer individueller und personalisierter auf die Bedürfnisse der Kunden zuzuschneiden bedeutet, dass Lösungen genau in diesen Bereichen erforderlich sind. Mobile Lösungen sowohl bei internen Anwendungen als auch im Hinblick auf die Interaktion mit den Mobile Devices der Endkunden werden in der Dimension „Retail Technology“ auf der EuroShop 2017 eine entsprechend herausragende Stellung einnehmen. Die Integration von Technologie und Store Design wird ebenfalls zentrales Thema der EuroShop sein und viele spannende Innovationen bereithalten. Von der interaktiven Umkleide über neue Wege der digitalen Preisauszeichnung bis hin zu ersten Anwendungen aus Robotik und Künstlicher Intelligenz erwarten wir eine große Vielfalt an neuen Impulsen für die Branche. Und natürlich gibt es auch im Bereich Energiemanagement das ganze Spektrum zukunftsweisender technologischer Lösungen für den Handel zu sehen.

Wie sollten die Händler ihre Geschäfte aufrüsten?

Die Interaktion mit dem Smartphone der Endkunden in der Filiale bietet für den Handel zahlreiche Chancen, Marketingmaßnahmen zu personalisieren und damit besser auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Voraussetzung ist für viele Services ein leistungsfähiges Kunden-Wlan, das frei genutzt werden kann. Hier hat der Handel in den vergangenen Jahren zwar aufgerüstet, trotzdem haben viele Unternehmen noch Nachholbedarf. Die wichtigsten Dienstleister aus dem Bereich Netzwerkkommunikation sind auf der EuroShop präsent und zeigen dort ihr aktuelles Portfolio. Laut der aktuellen IT-Trendstudie des EHI steht auch die Weiterentwicklung von Smartphone-Apps für viele Entscheider im Vordergrund. Das Anwendungsspektrum ist dabei je nach Sortiment sehr unterschiedlich, Funktionen wie Instore-Navigation, Verfügbarkeitsabfragen oder auch Self-Scanning finden sich aber bei vielen Unternehmen auf der Agenda. Es geht jedoch nicht immer nur um ein technologisches Aufrüsten, sondern in hohem Maße auch um das Schaffen von Atmosphäre und das Kreieren zusätzlicher Anreize für den Verbraucher, ein stationäres Geschäft zu besuchen. Ein Beispiel dafür ist die Integration gastronomischer Angebote – nicht zuletzt deshalb präsentieren sich auch mehr und mehr aussteller aus dem Bereich Gastronomietechnik auf der EuroShop.

Was hat bei der Verknüpfung von stationärem und Onlinehandel Priorität?

Da immer mehr Retailer ihre Omnichannel-Strategien ausweiten und perfektionieren, muss zunächst die technologische Basis stimmen. Omnichannel-Fähige ERP- und POS Systeme sind genauso Voraussetzung wie das Bereitstellen leistungsfähiger mobiler Endgeräte für das Filialpersonal. Kunden erwarten zunehmend Services wie die Verfügbarkeitsabfrage nicht erhältlicher Produkte in anderen Filialen bzw. im Webshop des Unternehmens. Ebenso erfordert die künftige Beratungsleistung in der Filiale auch eine genaue Kenntnis des Kundenprofils über alle Kanäle hinweg. Dies ist nur möglich, wenn das Verkaufspersonal schnell und flexibel auf die notwendigen Informationen zugreifen kann. Aber auch im Layout des Stores müssen Omnichannel-Aspekte berücksichtigt werden. Wie wird ein Click& Collect Angebot integriert? Wie wird im Web vorreservierte Ware zurückgelegt? Hier kommt dann auch Gestaltung der Prozessabläufe im Laden eine hohe Bedeutung zu.


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