Ute Holtmann

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17.01.2017

Zwischen Technologie und Kunde

Alle Themen Informationstechnologie #EHI Self-Checkout Initiative #Kassen #SCO #Self-Checkout

EHI-Studie: Mitarbeiterbefragung zum Arbeitsplatz Self-Checkout-Kasse

Self-Checkout-Systeme, oder auch Selbstbediener-Kassen genannt, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Dazu trägt auch die Akzeptanz der Systeme beim Personal in den Geschäften bei, denn sie fungieren als Vermittler zwischen der Technologie und den Kunden.

Fast zwei Drittel der Mitarbeiter an Self-Checkout-Systemen (SCO) finden ihren Arbeitsplatz angenehm, weil sie den intensiven Kundenkontakt schätzen und  ihre Tätigkeit als abwechslungsreich empfinden. Fast alle erklären gern die Funktionsweise der SCO-Systeme. Allerdings sehen sich einige häufiger Kunden gegenüber, die sich – in nicht immer freundlicher Art – über Schwierigkeiten bei der Bedienung der Systeme beschweren. Die Tätigkeit an den SCO-Systemen besteht daher häufig aus einem Beschwerdemanagement – auf das die Kassenkräfte aber nicht immer ausreichend vorbereitet sind. Gut die Hälfte hat eine interne System-Schulung erhalten, aber immerhin 16 Prozent waren auf „learning by doing“ angewiesen und haben keine spezielle Ausbildung erhalten. Nur knapp ein Drittel konnte von einer professionellen Herstellerschulung profitieren.

Vielseitige Tätigkeit – Bessere Vorbereitung

Dabei ist das Tätigkeitsfeld an Selbstbediener-Kassen vielfältig. Die Hälfte der Befragten setzt die Arbeit an einer SCO-Kasse mit einer besonderen Qualifikation gleich und hält sie für anspruchsvoller als die Tätigkeit an einer herkömmlichen Kasse. Neben der Unterstützung der Kunden bei der Nutzung des Systems insgesamt übernehmen die SCO-Mitarbeiter auch die Alterskontrolle und einen Sicherheitscheck, indem sie schauen, ob alle Produkte gescannt werden. Drei Viertel von ihnen unterstützt die Kunden zudem beim Einpacken der Ware, sofern das Kundenaufkommen es zulässt. Die Hälfte der SCO-Kassenkräfte sieht als Vorteil des Arbeitsplatzes, dass die Bargeldzahlung automatisiert erfolgt, also Fehler beim Wechselgeld vermieden werden, das Zählen und Abrechnen entfällt und durch geschlossene Systeme das Überfallrisiko minimiert wird.

Die gesamten Ergebnisse der Befragung sind in dem soeben erschienenen kostenlosen Whitepaper „Self-Checkoutsysteme aus Mitarbeitersicht“ zusammengefasst. Sie haben die EHI Self-Checkout Initiative motiviert, einen Schulungsleitfaden für SCO-Personal zu erarbeiten, der im Spätsommer interessierten Händlern zur Verfügung steht.

Was sind Ihre Aufgaben an der SCO-Kasse? (aus der EHI-Studie „Self-Checkoutsysteme aus Mitarbeitersicht“)

Was sind Ihre Aufgaben an der SCO-Kasse? (aus der EHI-Studie „Self-Checkoutsysteme aus Mitarbeitersicht“)

 

Definition

Self-Checkout: Beim stationären Self-Checkout scannt der Kunde am Ende des Einkaufs jedes einzelne Produkt selbst ein und verpackt es in bereitgestellte Tüten oder mitgebrachte Taschen. Danach bezahlt er den Einkauf an einem Automaten per Karte oder bar.

Datenbasis

Überwiegend persönliche Interviews vor Ort mittels strukturierten Interviewleitfaden von 57 Mitarbeiter in 10 Unternehmen, davon 50 Mitarbeiter an SCO-Kassen und 7 Mitarbeiter, die ausschließlich herkömmliche Kassen bedienen, im Befragungszeitraum 19.08. bis 26.10.2016.

Infografiken als Download

 


Kontakt:
Frank Horst, Leiter Inventurdifferenzen + Sicherheit, Tel.: +49 221 57993-53, horst@ehi.org
Ute Holtmann, Leiterin Public Relations, Tel.: +49 221 57993-42, holtmann@ehi.org

Herausgeber:
EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org Tel.: +49 221 57993-0, Fax: -45

Über das EHI
Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 60 Mitarbeitern. Sein internationales Netzwerk umfasst rund 750 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie sowie Dienstleister. Das EHI erhebt wichtige Kennzahlen für den stationären und den Onlinehandel, ermittelt Trends und erarbeitet Lösungen. Das Unternehmen wurde 1951 gegründet. Präsident ist Götz W. Werner, Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany, ist eine Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes und koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (GTIN, ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel, die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorstellt werden sowie die C-star für den asiatischen Handel in Shanghai.


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