Sven Althaus

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19.02.2020

Kreislaufökonomie mit Bowlsharing

Alle Themen #Start-up #Wissenschaftspreis

Wissenschaftspreis 2020 kürt erstmalig bestes Startup //

Gewinner in der Kategorie "Bestes Startup": Dr. Tim Breker und Sven Witthöft (Foto: EHI/GS1/Wolter)

Gewinner in der Kategorie „Bestes Startup“: Dr. Tim Breker und Sven Witthöft (Foto: EHI/GS1/Wolter)

Leihschüsseln statt Einweggeschirr lautet das Prinzip des Startups Vytal. Mit dieser nachhaltigen Lösung trifft es genau den gegenwärtigen Zeitgeist: Convenience ohne Verpackungsmüll. Das möchte der prominent besetzte Beirat* des Wissenschaftspreises 2020 würdigen und hat das Unternehmen gestern Abend im Rahmen der EuroShop zum Gewinner in der Kategorie „Bestes Startup“ gekürt. Außerdem überzeugend fanden die Handelsfachleute den Innovationsgrad sowie die pragmatische Umsetzung einer komplexen Herausforderung. Vytal denke somit eine gesamte Wertschöpfungskette neu.

Das Startup Vytal setzt auf Kreislaufökonomie und versorgt Gastronomien, Kantinen und Supermärkte mit Gefäßen, in denen die Kundinnen und Kunden frische Lebensmittel transportieren können. Die Kunden geben die Gefäße nach der Nutzung einfach wieder bei einem teilnehmenden Betrieb ab, wo sie gereinigt werden. Das soll den Müll im Take-away-Geschäft reduzieren. Als Bezahlmodelle gibt es die Abrechnung pro Nutzung der Vytal-Schüsseln oder eine Flatrate. Das System ist zwar noch etwas teurer als Einweg, aber leistet einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Verzehr.

Wer an dem System teilnehmen möchte, muss sich über eine App registrieren. Über QR-Codes werden dann Schüsseln und Nutzer/Nutzerin miteinander verknüpft. Die App zeigt auch an, wann eine Schüssel zurück sein muss. Eine Schale, die aus demselben Material der bekannten Mehrwegkaffeebecher ist, soll mindestens 200-mal verwendbar sein.

Mit dem Wissenschaftspreis zeichnen die EHI Stiftung und GS1 Germany den akademischen Nachwuchs, Lehrstühle und nun auch Startups für exzellente Arbeiten und Projekte aus. Der Wissenschaftspreis ist mit insgesamt 85.000 Euro dotiert. Den Gewinnern des besten Startups winken Sachleistungen im Wert von 50.000 Euro. So unterstützen das EHI und GS1 Germany das Startup ein Jahr lang mit einem umfangreichen Programm unterschiedlicher Netzwerk-, Coaching-, Kommunikations- und Marketingaktivitäten. Voraussetzung: Die Gründung muss an einer deutschsprachigen Hochschule entstanden sein und über einen hohen Nutzen für Handel und Konsumgüterindustrie verfügen.

*Der Beirat der Kategorie „Bestes Startup“ ist mit Dr. Florian Heinemann (Project A Ventures), Tobias M. Koerner (Gardena), Tina Müller (Douglas), Volkmar Schwenk (Ferrero), Lionel Souque (Rewe Group), Torsten Toeller (Fressnapf), Paul Vetter (Henkel) sowie Christoph Werner (dm-drogerie markt) hochkarätig besetzt..

Die KPMG ist seit Jahren Förderer des Wissenschaftspreises.

Lesen Sie die Informationen zu den Kategorien Beste Masterarbeit, Beste Dissertation und Bestes Lehrstuhlprojekt des Wissenschaftspreises 2020 hier www.wissenschaftspreis.org

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Pressekontakt:
Ute Holtmann, EHI Retail Institute, Leiterin Public Relations
Tel.: 02 21/5 79 93-42, holtmann@ehi.org
Michaela Freynhagen, GS1 Germany, Manager Corporate Communications
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Herausgeber:
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Über die EHI Stiftung
Die EHI Stiftung fördert den Austausch zwischen der Wissenschaft und dem Handel, motiviert Hochschulen, über Handelsthemen zu forschen und trägt dazu dabei, den Handel als attraktiven Arbeitgeber bekannter zu machen. Sie wurde 2013 vom EHI Retail Institute e.V. gegründet. Vorstandsmitglieder der EHI Stiftung sind Prof. Dr. Götz W. Werner, Graciela Bruch, Michael Gerling und Marlene Lohmann. Wichtigstes Projekt der Stiftung ist der Wissenschaftspreis, der jährlich gemeinsam mit GS1 Germany vergeben wird.

Über GS1 Germany
Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business.


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