Beim Workshop der EHI-Initiative Angebotskommunikation drehte sich dieses Mal alles um eine zentrale Frage des Handelsmarketings: Welche Kommunikationskanäle sind heute wirklich relevant? Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen im dialogicum von dm in Karlsruhe zusammen, um genau das gemeinsam zu diskutieren – offen, praxisnah und mit einem klaren Ziel: voneinander lernen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitnehmen.
Das Ziel der Initiative ist ein „Atlas der Kanalrelevanz“. Dieser datenbasierte Steuerungskompass für Marketingverantwortliche wird am 10. Juni auf dem EHI Marketing Circle 2026 in Mönchengladbach vorgestellt.
Ein zentrales Ergebnis der Ad-hoc-Kundenbefragung ist: Die Realität der Customer Journey ist deutlich fragmentierter als in vielen Strategien abgebildet. Kanalrelevanz ist breit verteilt, stark kontextabhängig und oft näher am Point of Sale (POS) als gedacht. Das bedeutet konkret: Um heute wirksam zu kommunizieren, müssen pauschale Kanalannahmen aufgegeben und differenzierte, branchenspezifische und zielgruppenbasierte Ansätze verfolgt werden.
Außerdem spielt Instagram für viele Teilnehmende als Private Shopper eine zentrale Rolle. Die Datenlage für Gesamtdeutschland zeigt jedoch andere Prioritäten.


