Gemeinsam mit verschiedenen Branchenprofis verschaffte sich das EHI Ende Mai in Shanghai einen unmittelbaren Eindruck von den aktuellen Trends im chinesischen Einzelhandel und E-Commerce. Im Mittelpunkt standen Store-Checks, Unternehmensbesuche und Gespräche mit lokalen Fachleuten sowie Technologieanbietern.
Eine zentrale Erkenntnis der Reise: Mehr Erlebnis, weniger Technik. Der stationäre Handel in China wird weniger durch sichtbare Technologien im Store geprägt als vielfach erwartet. Stattdessen setzen viele Händler auf Inszenierung, Markenwelten, Service und emotionale Erlebnisse. Während der Einkauf im Alltag häufig digital über Super-Apps und mobile Plattformen abgewickelt wird, übernimmt der stationäre Handel zunehmend die Rolle eines Erlebnis- und Begegnungsortes.
Zwischen Super-Apps und Markenwelten
Besonders beeindruckend war die nahtlose Verknüpfung von digitalem Handel, Logistik und Alltagsleben. Mobile Anwendungen, digitale Kaufimpulse und komfortable Liefer- und Abholkonzepte schaffen ein hohes Maß an Bequemlichkeit und prägen die Erwartungen der Konsumenten. Dabei ist auch in Shanghai nicht jede Lieferung automatisch maximal schnell – die Geschwindigkeit hängt durchaus vom Lieferort ab. Entscheidend ist vielmehr die erlebbare Nähe zwischen Bestellung und Erfüllung.
Neben den fachlichen Erkenntnissen bot die Reise zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch innerhalb der Reisegruppe sowie intensive Einblicke in die Kultur und Gastronomie der Millionenmetropole. Die Studienreise machte deutlich, dass die Zukunft des Handels nicht allein von Technologie bestimmt wird, sondern vor allem von der intelligenten Verbindung aus Komfort, Erlebnis, Community und Markenbindung.
Ein besonderer Dank gilt den Partnern Huawei, Mastercard, SenseMART Vending und SenseTime für ihre Unterstützung und die spannenden Einblicke vor Ort.









