Kassenschlager Kaugummi

EHI-Kassenstudie im Auftrag von Mars

Marco Atzberger

Marco Atzberger

Mitglied der Geschäftsleitung, EHI Retail Institute

Tel: +49 221 57993-32

atzberger@ehi.org

Philipp Lanzerath

Philipp Lanzerath

Projektleiter Public Relations

Tel: +49 221 57993-697

lanzerath@ehi.org

Lange Warteschlangen an der Kasse sind bei der Kundschaft unerwünscht, der Handel hingegen sieht gute Verkaufschancen. Denn gerade hier neigen Verbraucherinnen und Verbraucher zu Impulskäufen von Snacks. Für den Handel ist die Kassenzone zwar eine kleine, aber umso wichtigere, weil umsatzstarke Verkaufsfläche. Das belegen die Zahlen der aktuellen EHI-Kassenstudie im Auftrag von Mars.

Wenig Fläche, viel Umsatz

In einem Supermarkt mit einer Verkaufsfläche von 2.000 qm liegt der Umsatzanteil der Kassenzone bei 4,7 Prozent bei einem Flächenanteil von 1,1 Prozent. Dies entspricht einem Jahresumsatz von rund 548.000 Euro bei einer Verkaufsfläche von 24 qm. Die größte Fläche nehmen mit 10,3 qm (42,4 Prozent) Süßwaren ein, auf die 8,4 Prozent des Umsatzes entfallen. Tabakwaren sind auf einer Fläche von 8,6 qm (35,4 Prozent) ausgelegt und generieren mit 85,3 Prozent den größten Anteil am Kassenumsatz. Kleinere Anteile entfallen auf Kleinspirituosen, sonstige Lebensmittel und Nonfood (Taschen, Batterien).

Süßwaren: Marktführer Mars

In der Süßwarenkategorie haben Kaugummis die größte Bedeutung für die Kassenzone in Bezug auf Umsatz (37 Prozent) und Ertrag (40 Prozent), gefolgt von sonstigen Süßwaren, Riegeln und Mints. Auch bei der Flächenproduktivität liegen die Kaugummis weit vorne (5.700 Euro/qm) – nur salzige Snacks haben eine noch höhere Flächenproduktivität (7.400 Euro/qm). Als neue aufsteigende Kategorie sorgen Cerealien- und Energie-Performance-Riegel mittlerweile sogar für mehr Umsatz in der Kassenzone als Pralinen.

Betrachtet man die Marktstruktur, so hat Mars mit 39,3 Prozent den höchsten Umsatzanteil innerhalb der Kategorie Süßwaren & Snacks vor Ferrero (21,4 Prozent) und CFP (11,3 Prozent). Noch deutlicher ist die Dominanz bei Kaugummis, wo Mars mit einem Umsatzanteil von 88,7 Prozent klarer Marktführer ist.

Im Durchschnitt liegt der Verkaufspreis von Kaugummis bei 1,46 Euro. Einzig salzige Snacks sind in der Kategorie Süßwaren mit 1,48 Euro an der Kasse noch teurer. Spitzenreiter bei den Kaugummis mit dem größten Umsatzanteil ist die Marke Airwaves mit 37 Prozent. Es folgen Extra Bottles (28 Prozent), Extra (15 Prozent) und Mentos (8 Prozent).

Datenbasis:
Die EHI-Kassenstudie untersuchte 20 Märkte in Deutschland im Zeitraum September 2021 bis August 2022 mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von 2.000 qm, die einen durchschnittlichen Umsatz von 11,7 Mio. Euro pro Jahr erzielen und eine Flächenproduktivität von 5.850 Euro/qm aufweisen. Das Kassensortiment beinhaltet Süßwaren, Tabakwaren, Kleinspirituosen, sonstiges Lebensmittel (Säfte und Energy Drinks) sowie Nonfood (Tragetaschen, Zeitschriften und Batterien).


Kontakt:
Marco Atzberger, Mitglied der Geschäftsleitung, Tel. +49 221 57993-32, atzberger@ehi.org
Philipp Lanzerath, Projektleiter Public Relations, Tel.: +49 (0)221/57993-697, lanzerath@ehi.org

Herausgeber:
EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org

Über das EHI:
Das EHI ist ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 80 Mitarbeitenden und einem internationalen Netzwerk von 850 Mitgliedsunternehmen des Handels, der Konsum- und Investitionsgüterindustrie sowie der Dienstleisterbranche. Das EHI ist auch Gesellschafter der GS1 Germany sowie der FoodPlus und Partner der Messe Düsseldorf bei bedeutenden Handelsmessen wie der EuroShop. Präsident des EHI ist Markant-Chef Markus Tkotz und Geschäftsführer ist Michael Gerling.

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