Inventurdifferenzen + Sicherheit
Sicherheitsmaßnahmen und Ladendiebstahl beschäftigen den Einzelhandel so lange, wie es ihn gibt. Jährlich entsteht im deutschen Handel durch Inventurdifferenzen ein Schaden von rund vier Milliarden Euro – der größte Teil davon durch Ladendiebstahl. Aber auch andere Verursachergruppen tragen zu diesem Ergebnis bei und machen Präventivmaßnahmen unerlässlich.
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Mehr Diebstahl im Handel

Inventurdifferenzen stellen für den Einzelhandel nach wie vor eine erhebliche wirtschaftliche Herausforderung dar. Der größte Teil davon entfällt auf den Ladendiebstahl – also die klauende Kundschaft – und der hat sich im Jahr 2025 weiter erhöht. Aber auch unehrliche Mitarbeitende oder Dienstleister tragen zu dieser Negativ-Bilanz bei.
Mehr Verluste durch Ladendiebstahl
Ladendiebstahl – und entsprechende Präventionsmaßnahmen – beschäftigen den Einzelhandel schon so lange, wie es ihn gibt. „Trotz Warensicherung und Mitarbeiterschulungen wird im Handel gestohlen, was nicht niet- und nagelfest ist. Insbesondere der organisierte und gewerbsmäßige Ladendiebstahl hat dem Einzelhandel in den letzten Jahren schmerzliche Verluste beschert“, erklärt EHI-Experte Frank Horst.
Diebstahl im Handel auf Rekordhoch
Über einen Anstieg angezeigter Ladendiebstähle von 23 Prozent berichtete Frank Horst, EHI-Spezialist für Inventurdifferenzen, beim EHI Inventur- und Sicherheitskongress 2024 in Köln mit Sicherheitsprofis aus dem Handel und der Dienstleistungsbranche. Wertmäßig entspricht das einem Plus von rund 15 Prozent. Knappe Budgets und Personalmangel sind die hauptsächlichen Gründe dafür, geringfügig wirkt sich die Inflation aus.
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